Lesestimmen zu DEr Pfeiler der gerechtigkeit - eine auswahl

 

 

Leserin aus Ilmenau

Kurz nachdem Simons Vater gestorben ist, heiratet die Mutter ein Bäckermeister. Bei ihm soll er in die Lehre gehen. Doch er leidet darunter. Selbst sein Stiefbruder Wulf lässt keine Situation aus, um Simon zu gängeln. Doch nachdem seine Mutter stirbt, eskaliert die Situation. Er muss Würzburg verlassen und erlernt in Venedig das Zuckerbäckerhandwerk.
Ein richtiges Meisterwerk. Das Buch hat einen leichten Schreibstil und lässt sich dadurch sehr gut lesen. Zudem verfügt es von den ersten Seiten bis zum Ende eine Spannung, so das man das Buch kaum aus den Händen legen kann. Gerade zum Ende hin überschlagen sich förmlich die Ereignisse.
Erzählt wird zum einen aus der Sicht von Simon und aus der Sicht des Fürstbischofs. Dabei kommt man keineswegs in "Rudern". Im Gegenteil, ich empfinde es als angenehm und interessant.
Die Autorin hat sehr gut recheriert und Fakten mit Geschichte perfekt verknüpft. M
it ihrer Geschichte holt sie den Leser aus der Realität ab und lässt ihn in der Geschichte mitleben. Man spürt und sieht die Geschehnisse vor dem inneren Auge.
Ein gelungenes Meisterwerk. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

 

Leserin aus Heinsberg

 

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und schnell zu lesen, die beschreibende Sprache lässt Bilder zu Geschehnissen und Örtlichkeiten in meinem Kopf entstehen. Überzeugt haben mich auch die hervorragend ausgearbeiteten Details zum Verlauf, den Örtlichkeiten und den Personen. Es gibt eine gute Balance zwischen sympathischen und unsympathischen Charakteren. Das ­Personenverzeichnis ist in Anbetracht der vielen Familien sehr hilfreich. Gelungen finde ich ebenfalls den authentischen Einblick in das Handwerk der Bäcker und Zuckerbäcker.

Dieses Buch ist lebendig gewordene Geschichte. Die historischen Hintergründe sind sehr gut recherchiert und hervorragend in die fiktive Geschichte eingebunden. Dies hat mir schon in den ersten beiden historischen Romanen der Autorin gefallen. Leser historischer Romane sollten es nicht verpassen.

 

Leserin aus Göllnitz

 

In den neuen Roman “Der Pfeiler der Gerechtigkeit“ von Johanna von Wild“ reisen wir ins 16. Jahrhundert nach Würzburg zurück. Die Autorin hat einen mitreißenden und spannenden Roman geschaffen, der uns einen hervorragenden Einblick in Politik, Handwerk und Alltag der Menschen gibt.
Der Schreibstil ist wunderbar leicht und flüssig zu lesen. Eine tolle bildhafte Ausdrucksweise zaubert außerdem Bilder im Kopf, so dass man sich die Gegebenheiten vor Ort inkl. Figuren genau vorstellen kann. Es gibt einen Perspektivenwechsel zwischen Simon (zunächst Bäckerlehrling) und Julius Echter (damaliger Fürstbischof und Gründer der Universität Würzburg), den ich sehr gelungen empfinde.
Simon und Julius Echter sind zwei starke Charaktere und im Handlungsverlauf kreuzen sich ihre Wege und sind später stark verwoben. Man erhält ein authentisches Bild vom Fürstbischof und seine Bemühungen der Gründung des Juliusspitals und der Universität. Drumherum hat Johanna von Wild eine äußerst spannende und emotionale Story eingeflochten, bei der man mit allen Beteiligten richtig mitfiebert. Und durch geschickt eingebaute Wendungen weiß man bis zum Ende nicht, wo die Reise für die ein oder andere Figur hingeht.
Das Buch selbst hat ein tolles Cover, im Buchdeckel von und hinten die Fürstliche Residenz inkl. Mainbrücke und auf den ersten Seiten ein ausführliches Personenverzeichnis, in dem ich anfangs oft nachgeschlagen habe.
Insgesamt ist es ein mitreißender und unterhaltsamer Roman, mit einer perfekten Kombination zwischen Fiction und Historie und einer packenden Story. Ich kann ihn uneingeschränkt empfehlen und vergebe fünf Sterne.

 

Leserin aus Bühne OT Rimbeck

 

Wie auch schon in 'Die Erleuchtung der Welt' und 'Der Getreue des Herzogs' schafft es Johanna von Wild wieder, die Vergangenheit lebendig werden zu lassen. Dieses Mal begleitet der Leser den Bäckerlehrling Simon ins Würzburg  und Venedig des 16. Jahrhunderts. 

Sehr schön war wieder dem Buch vorangestellt eine Liste der wichtigen Personen, was zur besseren Orientierung absolut hilfreich ist.  Die Figuren, wie auch die Ortsbeschreibung sind bildhaft dargestellt und haben  mich sofort in die damalige Zeit zurückversetzt, fast so als wäre ich mich dabei gewesen. Der Schreibstil von Johanna von Wild ist eingängig und flüssig und in diesem Buch wurde wieder Historie mit Fiktion so verwoben, dass man es kaum zu trenne vermag. Ich habe mit Simon mitgelitten, Wulff verabscheut und Julius von Echter, der Fürstbischof, hat mich beeindruckt.

Die vielschichtigen Charaktere und die detailreich ausgearbeiteten Begebenheiten haben das Buch für mich zu einem herrlichen Lesevergnügen gemacht. Einmal angefangen, konnte ich das Buch nicht gut aus der Hand legen. Es ist mein Highlight für den Monat September geworden. Vielen Dank dafür und eine 5 Sterne Empfehlung von mir.


Leserin aus Duisburg

 

Es ist der dritte historischer Roman der Autorin, die ich bereits von ihren Krimis kenne und schätze, der mich wieder total begeistert hat.

Mit ihrem eindrucksvollen und präzisen Schreibstil schaffte sie es erneut,mich sofort in die Vergangenheit zu katapultieren. Dass dem Roman vorangestellte Personenverzeichnis ,war für die Orientierung sehr hilfreich.Es gab eine gelungene Mischung zwischen fiktiven und realen Persönlichkeiten,die so präzise geschildert waren,dass ich klare Bilder im Kopf hatte.

Den teilweise sehr leidvollen Lebensweg der Protagonisten habe ich voller Spannung mit sehr viel Empathie verfolgt.

Besonders interessant fand ich die geschichtlichen Informationen, von denen mir einige neu waren. Hier merkt man immer die sehr gute und gründliche Recherchearbeit der Autorin.

Fazit:

Ich habe mich bei der Reise in die Vergangenheit sehr gut unterhalten und empfehle das Buch ,verbunden mit fünf Sternen, weiter.

 

 

Lesestimmen zu Der Getreue des Herzogs - eine Auswahl

Leserin aus Staufenberg:

 

Johanna von Wild zeichnet in ihrem Roman den Lebenslauf des ehemaligen Landesfürsten Ulrich von Württemberg nach. Sie verknüpft die historisch verbürgten Ereignisse sehr geschickt mit der fiktiven Person Johannes, der als Arzt tätig ist und sich durch einen bereits in Kindertagen geschlossenen Bund mit Ulrich zu lebenslanger Freundschaft mit ihm bekennt.

Ulrich, bereits als Elfjähriger zum Herzog von Württemberg eingesetzt und zunächst unter Vormundschaft von Vertretern der Stände, wird bereits nach 6 Jahren vorzeitig für volljährig erklärt und erringt nur ein Jahr später als erfolgreicher Heerführer einen Sieg, mit dem er sein Herzogtum vergrößert. Er entwickelt sich zu einem Herrscher, der den Luxus liebt und sich diesen vor allem durch Steuererhöhungen bezahlen lässt, für die letzten Endes die hart am Existenzminimum lebenden Menschen aufkommen müssen. Ulrich, umgeben von Ratgebern, die offensichtlich nicht das Wohl der notleidenden Bevölkerung sondern ihren eigenen beruflichen und finanziellen Vorteil aus ihrer Nähe zum Herzog ziehen, fühlt sich sein ganzes Leben lang seinem Freund Johannes verbunden. Auch wenn die beiden wesensmäßig nicht unterschiedlicher sein könnten und die Aufforderung Ulrichs zu einem Besuch an seinen Freund eher einem Befehl als einer Einladung gleicht. Johannes Bestreben, bei diesen Treffen mit sinnvollen, wohlüberlegten und durchdachten Vorschlägen seinen Freund, Herzog Ulrich, von einem herrschsüchtigen, ignoranten, verschwenderischen und zum Teil sehr grausamen Landesherrn zu einem verantwortungsvollen und fürsorglichen Landesvater zu „bekehren“ scheitert jedes mal kläglich. Hat Johannes doch in dem letztendlich zum Kanzler aufgestiegenen sadistisch veranlagten Ambrosius Volland einen erbitterten Widersacher, mit dem zu allem Überfluss auch noch Johannes große Liebe, Sophie, verheiratet wurde und diese im Verlauf ihrer Ehe schier unfassbares erleiden musste.

 

Mit Hilfe der Autorin habe ich einen deutschen Adligen kennenlernen können, der mir bisher völlig unbekannt war, in Baden-Württemberg mit Sicherheit jedoch noch über einen großen Bekanntheitsgrad verfügen wird. In ihrem Roman gelingt es ihr auf eine faszinierende Weise, sein Leben und Wirken mit Hilfe einer fiktiven Person, dem treuen Freund Johannes, überaus gekonnt, fesselnd aber auch teilweise sehr berührend darzustellen. Dabei werden die Lebensumstände der immer größer werdenden Not der Bevölkerung und die sich daraus ergebenden Folgen so mancher herzoglichen Entscheidung mit sehr viel geschichtlichem Hintergrundwissen aufbereitet und vorgestellt. Es gelingt beim Lesen problemlos, den aufkommenden Aufruhr und die Proteste nachvollzuziehen, die oft grausam durch den Herzog beendet wurden. Und man liest schon mal fassungslos von so mancher Fehlentscheidung des Herzogs und bleibt voller Unverständnis, ja sogar Wut, gegenüber den Ratgebern des Herzogs, zurück. 

 

Im Gegensatz dazu Johannes, der – so scheint es mir – sich nicht ohne Grund für den Beruf eines Arztes entschieden hat. Gelingt ihm auf diese Weise nicht nur die Heilung körperlicher Gebrechen, vor allem auch der armen Bevölkerung. Ihm offenbart sich durch seinen Weitblick, seine jedem Menschen, unabhängig von dessen Stand, zugewandte Aufmerksamkeit und Empathie so manche verborgene Not. Sehr interessant und bereichernd in diesem Zusammenhang die – nach heutiger Sicht – doch sehr eingeschränkten, aber erstaunlicherweise sehr effektiven Therapiemöglichkeiten. Wobei die Autorin ein besonderes Geschick darin beweist, dass sie Symptome von Erkrankten im Rahmen der damaligen medizinischen Erkenntnisse so verständlich formuliert, dass ich mir als medizinischem Laien durchaus zutraue, eine Diagnose zu stellen. Wobei es sich bei den beschriebenen Leiden um Erkrankungen handelt, die auch heute vorkommen und behandelt werden (müssen).

 

Neben hervorragenden, informativen, aufschlussreichen, spannenden und fesselnden Einblicken in die konkreten Ereignisse der Herrschaft Ulrichs von Württemberg wird auch die besondere Liebesgeschichte zwischen Johannes und Sophie erzählt. Fast 20 Jahre musste Johannes mit der Suche nach dem Verbleib seiner großen Liebe verbringen. Wobei es immer wieder zu größeren oder kleineren Unterbrechungen kam, deren Ursachen in den damaligen Zeitumständen und auch dem Wesen und der Lebensphilosophie von Johannes zu finden sind.

 

Eine besondere Bedeutung hat der Roman für mich auch durch die Berücksichtigung der Reformation gefunden. Wurde doch von Herzog Ulrich die Reformation in Württemberg eingeführt. Dabei war ihm die Unterstützung durch Philipp von Hessen eine große Hilfe und die historisch sehr bedeutsamen Gelehrten Martin Luther, Huldrych Zwingli und Philip Melanchthon erfahren eine würdigende Beachtung. Für mich persönlich eine wertvolle Bereicherung, da diese geschichtlich wichtigen Ereignisse auf eine sehr verständliche Weise aufbereitet und beschrieben wurden.

 

Dieser Roman stellt für mich eine Geschichtsstunde vom Feinsten dar. Ein mir unbekannter, teilweise unsympathischer Herrscher wird mir vorgestellt, dessen späteres Wirken von großer Bedeutung war und Auswirkungen auf das ganze Herrschaftsgebiet hatte. In einem sehr flüssigen, verständlichen Schreibstil, der im Sprachgebrauch historischen Gegebenheiten und Gepflogenheiten hervorragend angepasst wurde. Es gelingt mühelos, lesend in die Zeit Ende 15./Anfang 16. Jahrhunderts einzutauchen und die Geschehnisse mitzuerleben. Sehr genau recherchiert – bis in Kleinigkeiten. Und gerade diese haben mich immer wieder in ihren Bann gezogen, da die Autorin auf die entsprechenden Fundstellen verweist und so die Glaubwürdigkeit des Gelesenen bestätigt wird.

 

Leserin aus Göllnitz:

"Der Getreue des Herzogs“ entführt uns ins Jahr 1493 und man erlebt die Lebensgeschichte des berüchtigten Herzogs Ulrich von Württemberg – Verschwender, Mörder, Reformator – in einem äußerst spannenden historischen Roman.

Der Schreibstil ist richtig gut – spannend, authentisch, lebendig, bildgewaltig! Den Perspektivenwechsel u. a. zwischen Ulrich und seinen Kinderfreund und späteren Arzt Johannes empfand ich sehr gelungen.
Außerdem ist der Roman unglaublich gut recherchiert, Johanna von Wild lässt viele historische Größen auf die Lesebühne treten und verbindet diese mit ihren fiktiven Figuren perfekt zu einer spanndenden Stoy.

Die Charakere sind sehr gut gezeichnet. Die Freundschaft bzw. Verbundenheit zwischen Ulrich und Johannes zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Roman. Allerdings fand ich diese zum Teil sehr einseitig, da Ulrich oft sehr egoistisch und unbeherrscht reagiert. Wir erleben ihre komplette persönliche Lebensgeschichte inkl. politischen Geschehnisse hautnah mit. Hervorzuheben sind die damaligen medizinischen Aspekte oder die Reformen der Kirche, die ich ebenfalls spannend verfolg habe.

Optisch ist das Buch durch ein gelungenes Cover toll anzusehen, der Titel „Der Getreue des Herzog“ nimmt im Handlungsverlauf wahrlich schwer an Bedeutung. Das Personenverzeichnis ist absolut hilfreich, ebenfalls die Jahreszahlen über den Kapiteln. Am Ende des Buches gibt Johanna von Wild noch eine Auflistung an historischen Figuren, die mehr oder weniger namentlich ihren Auftritt hatten. Zeittafel und Nachwort runden diesen Roman zu einem perfekten Ganzen ab.

Ich habe diesen Roman begeistert gelesen und kann ihn uneingeschränkt empfehlen. Dafür gebe ich sehr gerne fünf Sterne.

 

Leserin aus Heyerode:

 

Mir hat es große Freude bereitet, das Buch zu lesen, ich wurde bestens unterhalten, spannend und kurzweilig und zudem wurde mit historisches Wissen zum Herzog von Württemberg vermittelt.

 

Ich befand mich im Tübingen des Jahres 1498 - Ulrich ist 11 Jahre alt und wird zum Herzog von Württemberg ernannt. Johannes ist sein treuer Begleiter und Freund - er ist allerdings der Küchenjunge ... Die Jahre vergehen ... Johannes ist Arzt und er muss miterleben, wie Ulrich, der sich als sehr verschwenderisch zeigt, das Land in den Ruin treibt. Die große Liebe Sophie Breuning heiratet Volland, den konnte ich so garnicht leiden, er ist der miese Charakter im Buch. Ulrich hat das Land einfach nicht im Griff, er handelt zügellos und es kommt zum Bauernaufstand - plötzlich ist Sophie verschwunden ...

 

Die Lebensgeschichte Ulrichs, des Herzogs von Württemberg - des Verschwenders und Mörders und Reformators - so spannend zu lesen, hat mir hervorragend gefallen. Die Autorin muss umfangreich recherchiert und das Leben Ulrichs studiert haben, um so detailliert schreiben zu können. Die Zeit und das Leben Ulrichs - das Tun der Charaktere und die gegenseitigen Verstrickungen - all das wird lebendig und spannend und fesselnd erzählt. Hat mir ausnahmslos gut gefallen.

 

Lesetimmen zu Die Erleuchtung der Welt - eine auswahl

Leserin aus Hannover:

Die historischen Hintergründe sind der Autorin grandios gelungen. Sie bringt eine Menge Wissen in die Handlung, wodurch ich als Leser einiges dazulernen konnte. Die Spannung steigt dadurch ebenfalls. Die Szenen im 15. Jahrhundert werden bildhaft geschildert. Auch die Städte wirken auf mich realistisch. Die verschiedenen Stände, die Besitztümer und der kirchliche Hintergrund sind immer wieder Teil des Geschehens. Neben den historischen Momenten rückt auch die Liebesgeschichte von Helena ins Licht. Die Auf und Abs haben für zusätzliche Abwechslung gesorgt und mich gut unterhalten. Helenas Situation ist durch ihren nichtadeligen Stand nicht einfach, was ebenfalls zeitgetreu ins Geschehen eingebaut wird. Bis zum Schluss hat mich das Buch begeistern und packen können. 
Leserin aus Bargteheide:
Die Autorin Johanna von Wild schreibt in einem flüssigen Schreibstil über eine historisch interessante Zeit. Sie beschreibt die Lebensgeschichte von Mechthild von der Pfalz, Mutter von Graf Eberhard im Bart, Gründer der Universität Tübingen. Der Spannungsbogen bleibt aufgrund der dramatischen Liebesgeschichte von Helena durchgehend hoch. Ein Buch, das man vor dem Ende nicht mehr aus der Hand legt. Besonders beeindruckt hat mich die gelungene Verflechtung der historischen Tatsachen mit der fiktiven Geschichte um Helena. Außerdem hat mir gut gefallen, eine historisch bedeutende und aktive Frau kennenzulernen, die schon früh erkannt hat, wie wichtig die Schulbildung für alle ist und dieses Ziel auch im Rahmen ihrer Möglichkeiten und unter den Umständen der damaligen Zeit zu erreichen versucht. Ich halte das Buch daher für sehr empfehlenswert.
Leserin aus Wien:
Ein Buch über eine ganz besondere Freundschaft zweier starker Frauen und ihrer jeweiligen Lebenswege, eingebettet in ein authentisches Abbild der damaligen Zeit. Trotz einiger großer "Zufälle" und durchaus anspruchsvollen Figuren, deren Handeln man nicht immer billigt oder versteht, wird man nichtsdestotrotz mitgerissen von der Handlung, die hier sehr gelungen die Balance zwischen Gefühl, Spannung und Drama hält und den Leser in ihrer inhaltlichen Entwicklung immer wieder gekonnt zu überraschen vermag. Ein gut recherchiertes Buch, das mit vielen schönen Details punkten kann und zugleich so einiges an informativem Wissen weitergibt.
Leserin aus Weimar:

Die Autorin Johanna von Wild hat einen sehr spannenden und gut recherchierten Roman geschrieben. Die sehr schönen ,anschaulichen Beschreibungen haben mich als Leser ins 15.Jahrhundert versetzt. An der Seite Helenas habe ich alles was sie durchmachte mitgemacht.Ob Freud oder auch Leid - ich hatte immer das Gefühl an ihrer Seite zu sein.Viel zu schnell war für mich das Buch zu Ende.

Ich gebe 5 Sterne- gerne hätte ich aber auch mehr gegeben.

Leserin aus Linz am Rhein:

Die Geschichte ist mit sehr viel Herzblut der Autorin ausgestattet, was man nicht nur an den Beschreibungen der Handlungsorte sondern besonders an den Charkteren bemerkt. Schnell wachsen sie dem Leser ans Herz und ich persönlich habe viel und oft mit Helena gebangt und mich gefreut. Die Handlung ist gut durchdacht und mit einigen historischen Geschehnissen gemischt, so dass ich oft das Gefühl hatte, etwas mehr als nur einen historischen Roman zu lesen sondern auch Geschichte zu leben. Aufschlussreich und interessant empfand ich die historischen Gegebenheiten, und sie passten perfekt ins Gesamtbild. Dank des flüssigen und lockeren Schreibstils der Autorin fliegt man gerade zu durch das Buch und kann rundrum genießen.
In diesem Roman sind viele Emotionen vorhanden, was ich als sehr gelungen einstufen möchte. Sei es Gewalt, Freude, Liebe, Tränen, Hilflosigkeit oder auch Humor kamen in keiner Weise zu kurz. Interessant empfand ich, dass auch das einfache Leben der Bauern genauso beschrieben wurde, wie das Leben bei Hofe, so, dass ich mir als Leser ein gutes Bild der verschiedenen Stände und vor allem deren Kluft machen konnte.