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Seit 13. Februar 2019 ist der der historische Roman "Die Erleuchtung der Welt" , im Buchhandel erhältlich. Inspiriert zu diesem Buch hat mich die Person von Mechthild von der Pfalz, deren Geburtstag sich am 7. März 2019 zum 600. Mal jährt. Mechthild von der Pfalz war eine einflussreiche Persönlichkeit und die Mutter von Graf Eberhard im Bart, der die Universität Tübingen gründete. Geboren in Heidelberg als Tochter von Kurfürst Ludwig III. heiratete sie 1436 den Württemberger Grafen Ludwig I. Nach der Teilung des Landes 1442 wurde Urach zur Residenzstadt des Grafenpaares. Als Ludwig 1450 starb, zog Mechthild nach Schloss Böblingen, zwei Jahre später ehelichte sie Erzherzog Albrecht VI. von Österreich und verlegte ihren Wohnsitz nach Schloss Rottenburg. Die kleine Stadt am Neckar gehörte damals zu den österreichischen Vorlanden. 1463 wurde sie zum zweiten Mal Witwe und Schloss Rottenburg zu einem Musenhof für Dichter und Musiker. Mechthild von der Pfalz gilt als eine herausragende Persönlichkeit ihrer Zeit, die Kunst und Literatur förderte. Manche sagen sogar, sie brachte den Humanismus nach Württemberg. 1482 starb die Fürstin in ihrem Geburtsort Heidelberg. Heute ruht sie neben ihrem ersten Gatten im Chor der Stiftskirche Tübingen.

 

ZUM BUCH:

 

Heidelberg, 1427. Die zwölfjährige Helena wird von ihrem Vater an einen brutalen Winzer verschachert, doch ihr gelingt die Flucht, und sie wird von Nonnen aufgenommen. Das Schicksal lässt sie zur Vertrauten der Kurfürstentochter Prinzessin Mechthild von der Pfalz werden, und Helena eröffnet sich eine völlig neue Welt. Sie begegnet dem jungen Medizinstudenten Toman und verliebt sich Hals über Kopf. Doch sie kehrt ihm den Rücken,  als Mechthild Graf Ludwig von Württemberg ehelicht, und folgt ihr nach Stuttgart und Urach. Während Mechthild Jahre später in zweiter Ehe Erzherzogin von Österreich wird, verliebt sich Helena in den Falschen. Dann taucht ihr ehemaliger Peiniger wieder auf und trachtet ihr nach dem Leben. Als es schließlich auch noch zum Bruch zwischen den beiden Frauen kommt, pilgert Helena nach Rom, um alles hinter sich zu lassen. Doch beunruhigende Nachrichten aus der Heimat lassen sie nach fast fünf Jahren zurückkehren. Auf der Rückreise trifft sie jemanden, mit dem sie nicht gerechnet hat …

 

Stele in Bad Urach